Winterthur·Schaffhausen·ZH-Nord
Fotostudio: Parkstudio.ch Parkstudio.ch
Fotograf: iVision / Urs iVision.ch
Make-up: Simone Zbinden/ bPerfect.ch
Models: Raffi & Aiina
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War das ein Sommer?
Der „Sommer“ ist vorbei.
Nach dem Albanifest war es für zwei Wochen rekordverdächtig heiss und kaum hatte ich meine Badi-Saisonkarte um ein Jahr verlängert, wars vorbei.
Keine Nacht war mehr heiss genug, um in der Badi über den Zaun zu klettern und mit Freunden nackt ins Wasser zu springen.
Limmatschwimmen, Rheinschwimmen, alles abgesagt oder verschoben, zu starke Strömung wegen der vielen Niederschläge oder einfach zu kalt.
Ich wollte mal wieder mein Surfboard ins Auto packen und Richtung Atlantik, Frankreich, Spanien zum Wellen reiten.
Aber die Satelliten zeigten nur eine Schlechtwetterfront nach der anderen, keine Wellen, nur Regen, 20Grad.
Und das zwei Wochen lang im Auto?
An verregneten Stränden trübselig ins Graue schauen? Nein, danke!
Ich wäre für schönes Wetter wohl besser nach Russland gefahren, aber die haben leider keine Wellen, nur Wodka und Waldbrände.
Aber dennoch ist Einiges abgegangen.
Wir waren feiern, drinnen in den Clubs, draussen an den Stadtfesten und natürlich an den Openairs. Es war grossartig - Wetter hin oder her.
Ab jetzt wirds Herbst, es beginnen die noch kühleren Tage - sagt der Pessimist.
Jetzt beginnen die langen Clubbing- und Partynächte, sagen wir Optimisten...
Hoffen wir trotzdem noch auf einige schöne Tage im September.
Aber auf laue Nächte zum draussen sitzen können wir uns wohl erst nächstes Jahr wieder freuen... Bis dahin werden wir die Nächte lieber in den Bars und Clubs abfeiern.
Die Gastronomen haben ja wieder einiges unternommen oder vorbereitet, damit Winti weiterhin ein Nachtschwärmerparadies bleibt.
Der Gardenclub stylt sich um, damit er für seinen sechsten Geburtstag frisch dasteht. Auch im Alpenmax gibt es Änderungen.
Und im späteren Herbst wird eine neue Bar als Szene-Treffpunkt aufmachen.
Wo? Natürlich im Bermudadreieck zwischen Neumarkt und Bolero.
Ob und wie sich die neue Gastronomie im Kesselhaus ennet dem Bahnhof etablieren wird, werden wir sehen. In Winti ist beim Hauptbahnhof seit je her eine seltsame, unsichtbare Grenze für Ausgehwillige.
Aber in Winti wurden auch immer mal Grenzen verschoben. Winti wurde vom Büezerkaff zum Ausgangsziel. Von der Arbeiterstadt zur Grossstadt. Vielleicht vergrössert sich dieses Jahr auch das Ausgangs-, Jagd- und Spassrevier in die ehemalige Stadt in der Stadt, ins alte Sulzergelände Richtung Zürich?
Schön wärs, es sind nämlich eingige spannende, neue Gastro-Konzepte dabei, die Winterthur bereichern könnten. Viel Spass!
Bernhard
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